Die vierten Klassen verabschiedeten sich

Von vielen Kindern wurde er heiß ersehnt - und endlich war es soweit, der letzte Schultag war gekommen. Für die Viertklässler bedeutete dieser Tag natürlich auch ein Abschied von ihrer Schule, den Lehrern und den Schulfreunden, mit denen sie bisher zusammen gelernt, gelacht und gefeiert hatten. Deshalb wird manchem Kind der Abschied auch nicht ganz einfach gefallen sein.
Zuvor gab es aber ein gemeinsames Abschlussprogramm, dessen Programmpunkte von den beiden Viertklässlern Luise Bliedung und Fenja Mennecke angekündigt wurden. Zu Beginn bedankten sich Frau Wagner und Frau Schmitz mit einem kleinen Buchgeschenk bei den Streitschlichtern für ihren ausgezeichneten Einsatz bei Streitigkeiten auf dem Schulhof. Anschließend wurden die neuen Streitschlichter mit einer Urkunde und der Streitschlichterkappe in ihr neues Amt eingeführt.
Nun ging es festlich zu, denn die Jungen und Mädchen der Klassen 4b und 4c tanzten zu einem Menuett, das sie im Musikunterricht bei Frau Wendrodt gelernt hatten. Natürlich hatten sich dazu auch alle besonders festlich gekleidet.
Wenn man nach vier Jahren die Grundschule verlässt, hat man hoffentlich auch vieles gelernt – das wünschen sich jedenfalls die Lehrer, aber auch die Eltern. Die Klasse 4c zeigte in einer Bilderserie, wie bei ihnen „gewöhnlich“ der Unterricht ablief: schlafende Kinder, Kinder die keinerlei Arbeitsmaterialien mitbringen oder die voll Freude Elternbriefe und Bücher zerreißen.
Den Höhepunkt des Programms jedoch bildete das Musical „Der Adler im Hühnerhof“, das die Klasse 4a mit ihrer Lehrerin Frau Pfeiffer einstudiert hatte. Besonders hervorzuheben war hierbei natürlich die gelungene Bühnengestaltung, aber auch die kleinen lebenden Küken, die schnell dazu beitrugen, dass sich alle Kinder gut in die Atmosphäre eines Hühnerhofes einfinden konnten. Bauer Arnold findet im Musical ein Ei, das sich aber später nicht als Hühnerei erweist, denn aus ihm schlüpft ein kleiner Adler, der nun auf dem Hühnerhof lebt und sich anfangs genauso verhält wie alle anderen Hühner. Sofia Äquata, die Naturforscherin, macht Bauer Arnold bei ihrem Besuch aber darauf aufmerksam, dass ein Adler immer ein Adler bleibt und sich danach sehnt zu fliegen, anstatt Körner pickend auf einem Hühnerhof zu bleiben. Eines Tages gelingt es ihr: Der junge Adler spürt auf dem Berg, dass es für ihn Zeit ist zum Aufbruch, Zeit zum Weitergehen in eine neue Zukunft und er fliegt seiner Bestimmung entsprechend davon in den Himmel.
Auch für die Viertklässler war nun die Zeit zum Aufbruch gekommen, denn nach den Ferien werden sie diesmal in anderen Schulen die nächsten Schritte in ihre Zukunft gehen. Deshalb verabschiedeten sich zum Schluss alle Kinder noch einmal auf der Bühne mit dem Abschiedslied. ![]()
